Update Cologne #09:  Dan Dryer

Dan Dryer: Das falsche Sims 2026
Werk: Dan Dryer © Foto: S. Rothe

 Werke  ©   Dan Dryer   © Fotos: A. Piethan,   S. Rothe


Mit der Ausstellung Das falsche Sims des Künstlerduos Dan Dryer führte die neunte Ausgabe der Ausstellungsreihe noch einmal deutlich vor Augen, wie konsequent es gelingt, die Räume der Michael Horbach Stiftung nicht nur neu zu bespielen, sondern sie in ein anderes Raumerlebnis zu überführen. Räume werden hier zu Versuchsanordnungen, in denen Wahrnehmung, Bewegungsrichtung und Bedeutung nicht festgeschrieben sind, sondern sich im Ausstellungsbesuch immer wieder verschoben:

 

Eine zunächst kühl erscheinende Atmosphäre empfängt die Besucher:innen. Doch diese Kühle ist nur die Oberfläche. Im Gehen, im Umkreisen, im Sich-Spiegeln entfaltet sich die immersive Wirkung der Ausstellung. Schimmernde Materialien werfen Bilder zurück, absorbieren Raum und Geschehen, verzerren Proportionen und Relationen. Der eigene Körper wird Teil des Systems, die Wahrnehmung gerät in Bewegung. Was eben noch Orientierung bot, verliert an Halt – als stünde man auf einem Sims, das sich als falsch erweist.

 

Im Zentrum dieser Erfahrung steht das Spannungsverhältnis von Kontrolle und Freiheit. Fragen, die längst unseren Alltag strukturieren, werden hier nicht beantwortet, sondern als offene Schleifen angelegt: Wie autonom sind wir noch? Wer oder was bestimmt unsere Gesellschaft? Und wie viel Selbstentmündigung leisten wir freiwillig – im Namen des Fortschritts? Kontrolle erscheint nicht mehr als äußere Instanz allein, sondern als etwas, das wir verinnerlichen, reproduzieren und mittragen.

 

Dan Dryer arbeitet mit Materialien, die vertraut erscheinen und doch ihre Verlässlichkeit verlieren. Industrielle Produkte, technische Apparaturen, serielle Ordnungen lösen sich aus ihrem ursprünglichen Kontext. Sie erscheinen als fragile Setzungen, als Displays, als temporäre Zustände. Alles wirkt, als sei es Teil eines Prozesses, der nicht abgeschlossen ist – als könne sich das Gefüge jederzeit neu ordnen oder kippen.

Raster und Netze durchziehen die Ausstellung. Sie stützen, fangen auf, normieren, begrenzen – und bleiben zugleich durchlässig. Je nach Perspektive verdichten sie sich zu dichten Geflechten oder lösen sich wieder auf. Sie erinnern an digitale Grids, an architektonische Strukturen, an unsichtbare Ordnungen, die unseren Alltag strukturieren. Raster können Hilfsmittel sein. Sie können aber ebenso Käfige werden.

 

Die Betrachter:innen bewegen sich durch dieses Gefüge wie durch ein System aus Spiegeln. Das eigene Abbild erscheint fragmentiert, vervielfältigt, verzerrt – wie einzelne Filmsequenzen, die nicht mehr zu einem kohärenten Bild zusammenfinden. Gleichzeitig saugen die Oberflächen den Raum auf, geben ihn gebrochen zurück. Man wird sich selbst gegenübergestellt und zugleich im System aufgelöst. Nähe, Distanz und Körperlichkeit geraten in ein instabiles Gleichgewicht.

 

Ein zentrales Motiv dieser Ausstellung ist der Verlust. Abrieb, Tilgung, Zensur und Störung begleiten jede Form der Übersetzung, der Vervielfältigung, der Wiederholung. Bedeutungen verschieben sich, Informationen werden reduziert, Zusammenhänge geraten in Vergessenheit. Doch dieser Verlust ist kein bloßes Verschwinden. Er setzt Transformationen in Gang. Wenn Begriffe gelöscht werden, verändern sich Bedeutungsmuster. Wenn Präzision schwindet, entsteht Raum für neue Lesarten. Der Fehler im System wird produktiv.

Diese Poetik der Störung zieht sich durch analoge wie digitale Prozesse. Kopien entfernen sich vom Ursprung, Filter verändern Aussagen, Systeme verselbstständigen sich. Mit jeder weiteren Übersetzung wächst die Distanz – und damit auch der Kontrollverlust. Der Fehler erzeugt grafische Muster, ästhetische Abweichungen, unerwartete Resonanzen. Das scheinbar Defizitäre entwickelt eine eigene Strahlkraft.

 

Der Titel Das falsche Sims verweist auf eine Kultur der Simulation. Wir bauen uns subjektive Realitäten, erschaffen Narrative, gestalten Lebensentwürfe. Doch bleibt die Frage, ob wir darin noch die Autor:innen sind – oder längst selbst die Sims, Puppen eines Systems, das uns lenkt. Das Rabbit Hole der Bilder, Daten und Simulationen zieht uns tiefer hinein, während Orientierung zunehmend brüchig wird.

 

Zwischen versteckter Kontrolle durch Verführung zum Konsum und offener Überwachung verortet sich diese Ausstellung als Spiegel unserer Gegenwart. Sie liefert keine Antworten, sondern Situationen. Dan Dryer lässt das Material sprechen – in Störungen, Brüchen und poetischen Verschiebungen. Die Arbeiten ziehen an und beunruhigen zugleich. Sie versetzen uns in einen Zustand zwischen spielerischer Neugier, Ausgeliefertsein und dem Drang nach Selbstermächtigung.

 

Birgit Laskowski, Kuratorin (Auszug aus der Katalogeinleitung)

With the exhibition Das falsche Sims (The Wrong SIM) by artist duo Dan Dryer, the ninth edition of the exhibition series once again clearly demonstrated how consistently it succeeds not only in repurposing the rooms of the Michael Horbach Foundation, but also in transforming them into a different spatial experience. Here, rooms become experimental arrangements in which perception, direction of movement, and meaning are not fixed, but shift repeatedly throughout the exhibition visit.

 

Visitors are greeted by an atmosphere that initially appears cool. But this coolness is only superficial. As you walk, circle around, and mirror yourself, the immersive effect of the exhibition unfolds. Shimmering materials reflect images, absorb space and events, distort proportions and relationships. Your own body becomes part of the system, your perception is set in motion. What just a moment ago provided orientation loses its footing—as if you were standing on a ledge that turns out to be false.

 

At the heart of this experience is the tension between control and freedom. Questions that have long structured our everyday lives are not answered here, but are presented as open loops: How autonomous are we still? Who or what determines our society? And how much self-disempowerment do we voluntarily accept – in the name of progress? Control no longer appears as an external authority alone, but as something we internalize, reproduce, and support.

 

Dan Dryer works with materials that seem familiar yet lose their reliability. Industrial products, technical equipment, serial arrangements are removed from their original context. They appear as fragile settings, as displays, as temporary states. Everything seems to be part of an ongoing process—as if the structure could rearrange itself or collapse at any moment.

Grids and nets permeate the exhibition. They support, catch, standardize, limit—and at the same time remain permeable. Depending on the perspective, they condense into dense networks or dissolve again. They are reminiscent of digital grids, architectural structures, invisible orders that structure our everyday lives. Grids can be tools. But they can also become cages.

 

Viewers move through this structure as if through a system of mirrors. Their own image appears fragmented, multiplied, distorted—like individual film sequences that no longer come together to form a coherent picture. At the same time, the surfaces absorb the space and return it in a fragmented form. One is confronted with oneself and at the same time dissolved into the system. Proximity, distance, and physicality fall into an unstable equilibrium.

 

A central motif of this exhibition is loss. Abrasion, erasure, censorship, and disruption accompany every form of translation, reproduction, and repetition. Meanings shift, information is reduced, connections are forgotten. But this loss is not mere disappearance. It sets off transformations. When terms are deleted, patterns of meaning change. When precision disappears, space is created for new interpretations. The error in the system becomes productive.

This poetics of disruption runs through both analog and digital processes. Copies move away from their origin, filters change statements, systems take on a life of their own. With each further translation, the distance grows—and with it, the loss of control. The error creates graphic patterns, aesthetic deviations, unexpected resonances. What appears to be deficient develops its own radiance.

 

The title Das falsche Sims (The Wrong SIM) refers to a culture of simulation. We construct subjective realities, create narratives, and design life plans. But the question remains whether we are still the authors of these plans—or whether we have long since become Sims ourselves, puppets of a system that controls us. The rabbit hole of images, data, and simulations draws us deeper in, while our sense of orientation becomes increasingly fragile.

 

Between hidden control through seduction into consumption and open surveillance, this exhibition positions itself as a mirror of our present. It provides no answers, but rather situations. Dan Dryer lets the material speak – in disruptions, breaks, and poetic shifts. The works are both appealing and unsettling. They place us in a state between playful curiosity, helplessness, and the urge for self-empowerment.

 

Birgit Laskowski, curator (Excerpt from the catalog introduction)



Jury Statement 2025  Dan Dryer

In seinem facettenreichen Oeuvre von Installationen, Skulpturen, Videoarbeiten und Performances setzt sich das Kölner Künstler*innenduo Dan Dryer mit Wahrnehmungsweisen und Nutzungsmöglichkeiten von Materialien und Architekturen auseinander. Die konsequente explorative Arbeitsweise von Astrid Piethan und Jörg Koslowski, die auch nach fünfundzwanzigjähriger Zusammenarbeit nicht an Aktualität und Experimentierfreudigkeit verloren hat, überzeugte uns als Jury von Update Cologne. 

 

Aluminiumplatten, Dämmmaterialien und Baustoffe enthebt Dan Dryer ihrer ursprünglichen Funktion und verbindet sie zu skulpturalen Anordnungen, die vielschichtige Assoziationsprozesse in Gang setzen. Die meist ortsspezifischen, oftmals interaktiven Arbeiten und Interventionen ermöglichen durch Verschiebungen, Umdeutungen und Spiegelungen neue Erfahrungen von physischen Gesetzen und unerwartete Momente der Selbstverortung. Die Jury ist gespannt auf das Update zum facettenreichen Werk dieses Künstlerduos und freut sich auf Dan Dryers Raumerfahrungen und Erfahrungsräume in der Michael Horbach Stiftung.

 

  

Astrid Bardenheuer (Leiterin artothek), Maurice Funken (Direktor Neuer Aachener Kunstverein), Fabian Hochscheid (Vorsitzender BBK Köln e.V.), Birgit Laskowski (Freie Kunstvermittlerin, Kunstmanagerin und Kuratorin), Anne Mager (Freie Kuratorin und Kunstmanagerin), Nadine Müseler (Referentin für Bildende Kunst, Medienkunst und Literatur im Kulturamt der Stadt Köln), Kriz Olbricht (Bildender Künstler) sowie Julia Reich (Kunstwissenschaftlerin, Kuratorin, Autorin/Doktorandin RUB).

In their installations, sculptures, video works, and performances, 

the Cologne-based artist duo Dan Dryer explores ways of perceiving and using materials and architecture. The consistent exploratory approach of Astrid Piethan and Jörg Koslowski, which has lost none of its relevance and experimental spirit even after twenty-five years of collaboration, convinced us as the jury of Update Cologne.  

  

Dan Dryer removes aluminum plates, insulation materials, and building materials from their original function and combines them into sculptural arrangements that trigger multi-layered processes of association. The mostly site-specific, often interactive works and interventions enable new experiences of physical laws and unexpected moments of self-localization through shifts, reinterpretations, and reflections. The jury is eager to see the latest developments in this artist duo's multifaceted work and looks forward to Dan Dryer's spatial experiences and experiential spaces at the Michael Horbach Foundation. 

  

  

Astrid Bardenheuer (Head of artothek), Maurice Funken (Director of Neuer Aachener Kunstverein), Fabian Hochscheid (Chairman of BBK Köln e.V. ), Birgit Laskowski (independent art mediator, art manager and curator), Anne Mager (independent curator and art manager), Nadine Müseler (consultant for visual arts, media art and literature at the Cultural Office of the City of Cologne), Kriz Olbricht (visual artist) and Julia Reich (art historian, curator, author/doctoral candidate RUB) 



Astrid Piethan und Jörg Koslowski sind das Künstlerduo DAN DRYER, 

seit dem Jahr 2000 leben und arbeiten die beiden in Köln. 

  

Astrid Piethan 

1999 Diplom Visuelle Kommunikation, Professor Wilhelm Schürmann, Aachen FH Design 

1999-2004 Kunstakademie Düsseldorf, Professorin Magdalena Jetelova 

1973 *Mönchengladbach, Germany 

  

Jörg Koslowski 

11999 Diplom Visuelle Kommunikation, Professor Ivo Decovic, Aachen FH Design 

1999-2004 Kunstakademie Düsseldorf, Professorin Magdalena Jetelova 

1970 *Laatzen, Germany 

  

  

Stipendien/Preise/ Lehraufträge 

  

2021  Stipendium Neustart Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen 

2021  MKW-Stipendium des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW 

2020  MKW-Stipendium des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW  

2017  Dan Dryer, Ankauf der Videoarbeit “Isabelle“ durch das Kunsthaus NRW Kornelimünster, für die Kunstsammlung NRW 

2014  Dan Dryer, Preis “Horizont Raum” der Freunde der artothek Köln  

2012  Dan Dryer, Reisestipendium Staatskanzlei NRW, Mexiko City 

2012  Dan Dryer, Reisestipendium IFA, Mexiko City 

2012  Dan Dryer, “Space Art Award” 

2007  Reisestipendium der Kulturstiftung NRW, Seoul, Südkorea 

  

  

AUSSTELLUNGEN 

  

Einzelausstellungen 

  

2023  Dan Dryer “Surplus” im Kunstverein Linz am Rhein 

2016  Dan Dryer “Un reality of the truth”, Nachtfoyer Kunsthalle Düsseldorf 

2014  Dan Dryer “Zweikammer”, artothek, Raum für junge Kunst, Köln 

2013  Dan Dryer “Entrepot”, adhoc, Bochum 

2013  Dan Dryer “Counterpoise”, Kunstverein Koelnberg, Köln  

2013  Dan Dryer “Monitor”, Raum, Düsseldorf  

2012  Dan Dryer “Montreal”, Karat, Köln 

2011  Dan Dryer “Sling”, Galerie Oel-Früh, Hamburg 

2010  Dan Dryer “Runway”, Kunstraum Stapelhaus BBK Köln 

2009  Dan Dryer “deaden”, Galerie Charlotte Desaga, Köln 

2009  Dan Dryer “unfold backfold”, Raum für Zweckfreiheit, Berlin 

2007  Dan Dryer “it will shine when it shines”, MMIII Kunstverein Mönchengladbach 

2001  Dan Dryer “Autisme”, Villa de Bank, Enschede, Niederlande 

1998  Dan Dryer “remote”, The Physics Room, Christchurch, Neuseeland   

1997  “Schaltkreis”, Kunstverein Mehrwert, Aachen  

  

  

Gruppenausstellungen
(Auszug) 

  

2023  Dan Dryer “Kerze an/Kerze aus”, Club Eigelstein community space project Köln 

2023  Dan Dryer “Metamorphosis Off-Space”, DC Open im Gewölbe Köln 

2022  Dan Dryer “screen time” Kunsthaus NRW Kornelimünster 

2021  Dan Dryer “Porosity Playground” im Kesselhaus Kunstverein Bamberg  

2021  Dan Dryer “Entrepot II” Jahr100Sommer Dortmund, Parkhaus am Rathausplatz 

2020  Dan Dryer “800qm”, Sinn, Mönchengladbach 

2020  Dan Dryer “Hypotopie I know I wasn’t there”, Kunst Werk Köln e.V.

2019  Dan Dryer “rooms for romance”, Kunst Werk Köln e.V.

2019  Dan Dryer “Decoys and Deadheads”, Werft 77, Düsseldorf Reisholz 

2017  Dan Dryer “reflecting 21. zeitbasierte Kunst aus NRW”, Kunsthaus NRW Kornelimünster 

2017  Dan Dryer “compilation”, Weltkunstzimmer Düsseldorf 

2017  Dan Dryer “reflecting 21. zeitbasierte Kunst aus NRW”,  

          Ministerium im Mannesmann-Haus Düsseldorf 

2017  Dan Dryer “Raum_plus III”, Raum e.V., Düsseldorf 

2015  Dan Dryer “69. internationale Bergische Kunstausstellung”, Kunstmuseum Solingen  

  

  

Publikationen 

  

2024 Sammlung Kunsthaus NRW, A-Z, Kunst in NRW 2000-2023 

2023 Kunsthaus NRW, „screentime, digitale Wirklichkeiten Vorgang II“

2021 „Jahr100Sommer Dortmund“

2017 „reflecting 21. zeitbasierte Kunst aus NRW”, Kunsthaus NRW 

2016 Einzelkatalog DAN DRYER – UNREALITY OF THE TRUTH 

2015 artothek Raum für junge Kunst Köln 

2015 “69. Internationale Bergische Kunstausstellung”, Kunstmuseum Solingen 

2014 „Sublime and Submission“, Katalog Weltkunstzimmer  

2013 „Doppelgänger,“ Opekta Atelier bei Het Wilde Weten, Rotterdam 

2012 „Drifting Edges“, Positionen der zeitgenössischen Bildhauerei 

2012 „The Noordkap Times“, Köln Jahrgang 2, Nr. 3 

2011 „Örebro Open Art“, Schweden 

2011 Hamburger, mit der Ausstellung „Sling“ bei Oel-Früh Hamburg  

2010/02 MOFF, Kölner Künstler im Gespräch 

2010/01 Magazin, Kölner Künstler im Gespräch 

2010 Schnitt, das Filmmagazin 

2007 „Material Blast“, Köln und Andy Lim 

2007 “Harmony of clash”, Seoul 

2002 “Mockba-Düsseldorf”, Klasse Jetelova 

2002 „150° Öchsle“, Klasse Jetelova 

2001 „Villa de Bank“, Prentenmap 2 

  

Kuratorische Tätigkeit 

  

2020 “Hypotopie I know I wasn’t there”, Kunst Werk Köln e.V.

2014 “Sublime and Submission”, Weltkunstzimmer, Düsseldorf 

2013 “Doppelgänger / Dubbelganger”, Ausstellungsaustausch Köln/Rotterdam 

2012 “desplaziamento”, Projektraum Border”, Mexiko City, Mexiko 

          Reisestipendium “Künstlerkontakte” der IFA, Künstleraustausch mit Mexiko City 


Update Cologne wird gefördert von